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Gradle ist ein auf Java basierendes Build-Management-Automatisierungs-Tool, vergleichbar mit Apache Ant und Apache Maven. Gradle nutzt eine auf Groovy basierende domänenspezifische Sprache (DSL) zur Beschreibung der zu bauenden Projekte. Im Gegensatz zu Maven-Projektdefinitionen (pom.xml) sind Gradle-Skripte direkt ausführbarer Code.

Gradle wurde für Builds von Softwaresystemen entworfen, welche aus einer Vielzahl von Projekten bestehen. Basierend auf der Philosophie „Erwarte das Unerwartete“ wurde versucht, das in Maven etablierte „build-by-convention“-Prinzip (eine Variante von „Konvention vor Konfiguration“) mit der Flexibilität von Ant zusammenzubringen.

Builds umfangreicher Projekte können sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Darum unterstützt Gradle sowohl inkrementelle als auch parallel ablaufende Build-Prozesse. Erstere ermöglichen es, dass nur die Teile einer Software gebaut werden, die verändert wurden oder auf veränderten Teilen beruhen, zweiteres ermöglicht es, dass bestimmte Tasks beim Build (beispielsweise die Tests) parallel auf mehreren CPUs oder Rechnern laufen. Damit lässt sich eine wesentlich höhere Geschwindigkeit des Erstellprozesses erreichen.

Gradle wird von einigen bekannten Frameworks für deren Build eingesetzt – darunter HibernateGrails, Groovy sowie Spring Integration und Spring Security.[2] Seit Mitte 2013 hinzugekommen ist das Android-System. Seitdem wird das Tool vor allem zur Unterstützung zum Bau sogenannter „nativer“ Systeme ausgebaut, welche nicht auf der Java-Plattform basieren. Unterstützt werden hier die Programmiersprachen C++, C, Objective-C und Assembler.

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